Die Beziehung zwischen Franziska Preuß und Simon Schempp ist eines der bekanntesten Paare im deutschen Biathlon-Zirkus. Seit dem Winter 2015/16 stehen die beiden für sportliche Erfolge – und gleichzeitig für die besonderen Herausforderungen, die eine Partnerschaft im Profisport mit sich bringt. In den Medien taucht der Ausdruck „Franziska Preuß Simon Schempp getrennt“ immer wieder im Kontext ihrer Beziehung auf, doch es handelt sich dabei weniger um ein endgültiges Beziehungsende, sondern vielmehr um räumliche Distanzphasen und bewusste Trennungen während intensiver Wettkampfzeiten. In diesem Artikel beleuchten wir die Hintergründe ihrer Beziehung, wie sie mit der räumlichen Trennung umgehen und was das für ihre gemeinsame Zukunft – auch im Hinblick auf Olympia 2026 – bedeutet.
Ein Liebespaar seit fast einem Jahrzehnt
Franziska Preuß und Simon Schempp gelten seit vielen Jahren als Biathlon-Traumpaar Deutschlands. Die beiden kennen sich aus dem gemeinsamen Sport und wurden im Winter 2015/16 ein Paar. Während Preuß als erfolgreichste deutsche Biathletin ihrer Generation gilt, war Schempp selbst einer der herausragenden deutschen Männer im Biathlon, bevor er im Januar 2021 seine Profi-Karriere beendete.
Ihre Beziehung begann in einer Zeit, in der beide noch aktiv an Weltcuprennen teilnahmen. Schnell entwickelten sie nicht nur sportliche, sondern auch private Bindungen. Heute wohnen sie gemeinsam in Ruhpolding, wo Preuß ihre Trainingsbasis hat, und teilen ihr Leben trotz unterschiedlicher Alltagsrhythmen miteinander.
Der Mythos der „Trennung“ – Was bedeutet Franziska Preuß Simon Schempp getrennt wirklich?
Wenn Berichte über „Franziska Preuß Simon Schempp getrennt“ erscheinen, dann meistens im Zusammenhang mit der Saisonvorbereitung und Wettkampfphasen. Diese mediale Schlagzeile suggeriert zwar auf den ersten Blick ein echtes Beziehungsende, doch inhaltlich geht es eher um räumliche Trennungen oder bewusste Distanzphasen, die das Paar im Profi-Sport lebt.
Franziska Preuß selbst erklärte, dass sie und Simon sich vor und während intensiver Wettkampfphasen bewusst voneinander distanzieren. Das dient vor allem einem Ziel: der Minimierung von Infektionsrisiken. In der Wettkampfsaison kann bereits eine einfache Erkältung ein Rennen gefährden – eine Vorstellung, mit der Preuß und ihr Team sehr professionell umgehen. In solchen Zeiten schlafen sie getrennt, reduzieren engen Kontakt und versuchen auch, soziale Kontakte anderer Art – soweit möglich – einzuschränken.
Diese räumlichen Trennungen oder voneinander getrennte Alltagssituationen führen manchmal zu Schlagzeilen, die vom Laien schnell missverstanden werden. Tatsächlich handelt es sich aber um strategische Entscheidungen im Spitzensport, nicht um ein Beziehungs- oder Liebesende.

Herausforderungen im gemeinsamen Alltag
Die Beziehung zwischen Franziska Preuß und Simon Schempp ist geprägt von gegenseitigem Verständnis, Respekt und gemeinsamen Zielen. Doch wie so viele Paare im Leistungssport müssen sie mit besonderen Herausforderungen umgehen, die nicht jeder in einer Partnerschaft kennt. Dazu gehören:
1. Unterschiedliche Alltagsrhythmen
Während Franziska Preuß als Weltcupsiegerin mitten im Rennen um den Gesamtweltcup steht, lebt Simon Schempp nach seinem Karriereende eher in der „normalen Welt“ und widmet sich nebenbei seinem dualen Studium beim Deutschen Ski-Verband. Diese unterschiedlichen Lebenswelten führen dazu, dass gemeinsame Zeit nicht immer selbstverständlich ist.
2. Saison- und Trainingsplanung
In intensiven Wettkampf- und Trainingsphasen sind körperliche Nähe und gemeinsame Momente für Profi-Athleten mit Risiken verbunden. Vor allem im Hochwinterzeiten, wenn Grippe- oder Erkältungswellen zirkulieren, müssen die beiden teils getrennt schlafen oder getrennte Badezimmer nutzen. Dies ist eine Maßnahme, die Franziska Preuß offen als „wie in einem Kloster leben“ beschrieben hat – mit getrennten Betten, getrennten Zimmern und bewusst reduziertem sozialen Kontakt.
3. Umgang mit Druck und Erwartungen
Erfolge im Biathlon bringen nicht nur Freude, sondern auch Erwartungsdruck mit sich. Franziska Preuß hat in der Saison 2024/25 den Gesamtweltcup gewonnen – ein Höhepunkt ihrer Karriere. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch mentale Belastung und Stress, die eine Beziehung zusätzlich belasten können, wenn man nicht offen darüber spricht und sich gegenseitig stützt.
Nähe trotz Distanz: Wie das Paar es schafft
Trotz all dieser Herausforderungen zeigt sich: Franziska Preuß und Simon Schempp sind kein Paar „getrennt“ im romantischen Sinn, sondern sie leben eine Beziehung mit starkem gegenseitigen Support. Verschiedene Aspekte ihres gemeinsamen Alltags verdeutlichen dies:
Gemeinsame Urlaube und Erholung
Nach einer intensiven Saison rund um den Biathlon-Weltcup gönnten sich Preuß und Schempp eine wohlverdiente Auszeit in Thailand. Diese Reise diente nicht nur der Erholung nach einer kräftezehrenden Saison, sondern auch dem bewussten Zusammensein fernab von Wettkampf und Leistungsdruck.
Emotionale Unterstützung
Es sind nicht nur sportliche Erfolge, die das Paar verbindet, sondern auch emotionale Momente. Nach ihrem größten Triumph, dem Gesamtweltcup-Sieg, zeigte sich Preuß emotional bewegt und suchte gerade in diesem Moment Nähe bei Simon Schempp – ein Zeichen dafür, dass auch nach Zeiten räumlicher Trennung die emotionale Bindung stark ist.
Alltag und gemeinsames Zuhause
Ihr gemeinsames Zuhause in Ruhpolding ist ein zentraler Ort für Beziehung und Alltag. Auch wenn der sportliche Terminkalender eng ist, bietet dieser Ort Rückhalt und einen gemeinsamen Lebensmittelpunkt, der beiden hilft, sich als Paar trotz professioneller Belastungen zu behaupten.
Die Zukunft von Franziska Preuß und Simon Schempp
Ein zentrales Thema für Fans und Beobachter ist die Frage, wie es mit dem Paar weitergeht – nicht zuletzt im Hinblick auf Olympia 2026. Franziska Preuß plant, bei den kommenden Olympischen Winterspielen teilzunehmen, und auch wenn Simon Schempp als aktiver Sportler nicht mehr am Start ist, bleibt er eine wichtige Unterstützung für sie.
Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit hält sich dabei weiter aufrecht, und auch Schlagzeilen wie „Franziska Preuß Simon Schempp getrennt“ befeuern Diskussionen. Doch wer die Hintergründe kennt, versteht: Es geht weniger um eine Trennung der Herzen, sondern vielmehr um die Herausforderungen eines Paares, das sich dem Spitzensport verschrieben hat und gleichzeitig versucht, Nähe und Partnerschaft zu leben.
Fazit
Das Thema Franziska Preuß Simon Schempp getrennt ist vielschichtiger, als es auf den ersten Blick scheint. Es geht nicht um ein Beziehungsende, sondern um die Realität eines Spitzensport-Paares: Phasen räumlicher Distanz, strategische Entscheidungen im Wettkampfbetrieb und intensives Zusammensein in weniger stressigen Zeiten. Trotz aller Herausforderungen haben Franziska Preuß und Simon Schempp gezeigt, dass ihre Beziehung auf Vertrauen, Respekt und gegenseitiger Unterstützung basiert – und dass „getrennt“ in diesem Zusammenhang nicht gleichbedeutend mit getrennten Herzen ist.
Wenn Sie mehr über Franziska Preuß, ihre sportliche Karriere und ihre Beziehung zu Simon Schempp erfahren möchten, lohnt sich ein Blick in Interviews und Statements der beiden Athleten – dort lassen sich die wahren Motive und Gefühle hinter den medienwirksamen Schlagzeilen am besten erkennen.

